Wissenswertes zur Funktionsweise eines Laserdruckers:

Das Funktionsprinzip des Laserdruckers basiert auf statischer Elektrizität. Mit einer photoelektrisch beschichteten Bildtrommel, die zunächst negativ durch die Ladekorona oder durch Ladungswalzen aufgeladen ist, kann durch den auftreffenden Lichtstrahl auf einem rotierenden Spiegel, ein Abbild der Seite dargestellt werden. Die Ladung bleibt solange wie die Dunkelheit aufrecht erhalten. Treffen die Lichtstrahlen, auch Laser genannt, auf den Spiegel und dann auf die Bildtrommel, findet eine partielle Entladung an den belichteten Stellen statt. Auf jenen belichteten und entladenen Flächen bleibt der Toner haften, um dort Textinhalte oder Grafiken aufzutragen. Der Toner ist ebenfalls negativ geladen und reagiert magnetisch, sofern es ein 1-Komponenten-Toner ist. Bei 2-Komponenten-Toner setzt er sich aus Eisenpartikeln zusammen.

Der Druckprozess:

Beim Druck streift das Papier über die Bildtrommel, sodass der Toner auf das Papier übertragen wird. Im Gegensatz zu einer flüssigen Tintenpatrone muss ein Toner erst verflüssigt werden, weil er nur feines Pulver beinhaltet. Die Verflüssigung wird durch enorme Hitze von knapp 200 Grad erzielt. Mit starkem Druck wird der Toner dann mittels Fixiermaschine am Papier eingeschmolzen. Abschließend findet eine komplette Belichtung und Entladung der Bildtrommel statt. Es gibt zwar auch andere Druckverfahren mit niedrigerer Fixiertemperatur, die auch umweltfreundlicher sind, jedoch sind diese für Privatanwender zu teuer und eher ungeeignet. Diese Funktionsweise gilt für Grauabstufungen, die per Halbtonrasterung mit einem Druckwerk umgesetzt wird. Bei einem Farbausdruck ist das Prinzip identisch, jedoch muss der Prozess häufiger wiederholt werden, weil für jede Grundfarbe, insgesamt sind es vier, ein Druckwerk benötigt wird. Die Belichtung und der Druck werden stets pro Zeilendurchgang durchgeführt, bei der der Laser jeweils an- und ausgeschaltet wird. Pro Seite wird nur ein Durchlauf benötigt.

Vor- und Nachteile der Laserdrucktechnik:

Zu den Vorteilen des Laserdrucks sind vor allem die Wasserfestigkeit, UV-Resistenz und Schnelligkeit zu zählen. Im Vergleich eines Tintenstrahlausdrucks ist ein Blatt via Laserausdruck preiswerter, weil einerseits keine Patronen eintrocknen können und andererseits die Menge innerhalb einer Tonerkartusche deutlich mehr Volumen bietet. Auch die Wartungskosten sind geringer, jedoch sind die Anschaffungskosten höher.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *